Festivaleröffnung Spoken Arts
Das SPOKEN ARTS FESTIVAL 2026 wird mit einer programmatischen Rede der Kulturwissenschaftlerin und Autorin Mithu Sanyal (Identitti, Antichristie) eröffnet, die unter anderem mit dem Ernst-Bloch-Preis und dem Heinrich-Mann-Preis ausgezeichnet wurde. Ausgehend vom Festivalmotto „Hoffnung verlangt nach Handlung“ nach Rebecca Solnit eröffnet Sanyal Perspektiven auf die aktuelle Lesart und Bedeutung von Hoffnung, gesellschaftlichen Zusammenhalt und individuelle und kollektive Verantwortung.
Die Eröffnung vereint unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen zu einem eigens für das Festival entwickelten Programm: ein renommiertes Schauspieler*innen-Duo lesen Texte aus Ernst Blochs philosophischem Hauptwerk Das Prinzip Hoffnung sowie Werke der beiden Ikonen Marilyn Monroe und Ingeborg Bachmann, deren 100. Geburtstage 2026 gefeiert werden. Ergänzt wird der Abend durch einen neu zusammengestellten Sprechchor unter der Leitung von Timo Brunke (Wortkino, Rosen im Schnee, Deutsches Literaturarchiv Marbach, Haus für Poesie Berlin), choreografische Elemente und musikalische Beiträge, die den Gedanken der Hoffnung vielstimmig und sinnlich erfahrbar machen.
Die Moderatorin Kimsy von Reischach (MTV, Die Harald Schmidt Show) führt durch einen Abend, der den programmatischen Auftakt des Festivals bildet und dessen zentrale Fragen in den Mittelpunkt stellt: Welche Kraft besitzt Hoffnung in Zeiten gesellschaftlicher Umbrüche? Und wie kann das gesprochene Wort zum Ausgangspunkt für gemeinsames Handeln werden?