Um das Jahr 110 n. Chr. trat der römische Senator Plinius der Jüngere seine Statthalterschaft in der kleinasiatischen Provinz Bithynia et Pontus an. Sein aus jener Zeit erhaltener Briefwechsel mit Kaiser Trajan stellt eine einzigartige Quelle zur Verwaltung des Römischen Reiches dar. Unter anderem geht es darin um so modern anmutende Probleme wie kaputte Stadtfinanzen oder ins Stocken geratene, nicht enden wollende Bauprojekte. Anhand ausgewählter Briefe soll im Vortrag danach gefragt werden, wie Trajan und Plinius mit diesen und anderen Themen aus der bunten Welt des Provinzlebens umgingen und welche Rückschlüsse sich hieraus auf die Funktionsweise des Römischen Reiches ziehen lassen.
Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich.