Laute Stimmen der Literatur

Konzept & Regie: Felix Heller

Mitwirkend: Charlotte Schön, Jule Hölzgen, Johanna Zehendner, Philipp Buder, Orlando Schenk, Ramon Schmid

Langsam beginnt es zu rumoren, 6 Stimmen nehmen die Bühne ein, Künstler*innnen, besser gesagt Sprecher*innen. Mit ihnen melden sich diejenigen zu Wort, die trotz aufkeimender kunstfeindlicher Ideologien nicht leiser wurden: Kurt Tucholsky, Thomas Mann, Mascha Kaléko, Erich Kästner, Vicky Baum, Irmgard Keun und andere. Im Angesicht des Schreckens waren sie in der Lage, ironisch, böse, ehrlich und direkt zu schreiben und das nahende Grauen trotz alledem nicht aus den Augen zu verlieren. Sie nutzten das Wort in Sprache und Schrift, um laut zu sein – niemals dürfen der vergangene Schrecken und die ihn erahnenden Stimmen vergessen werden.