Hebels Hörkalender - eine Hommage
Im Stück von Bernd Schmitt geht es um die Frage vom Umgang mit Traditionen und Werten in einer sich schnell verändernden Welt. Angefangen von der Tatsache, dass er, Hebel selbst, nicht mehr unbedingt im literarischen Kanon unserer Gesellschaft steht und auch angesichts des Verschwindens der alemannischen Sprachkultur beleuchtet das Hörstück das Spannungsfeld zwischen Bewahren und Vergessen, zwischen Werteerhalt und -verfall, zwischen Erstarrung und Veränderung. Textgrundlage des Stücks ist Hebels Sprache, wortwörtlich genommen und zwischen den Zeilen gelesen.
Mitwirkende: Florian Ahlborn, Alexis Krüger, Anja Rambow, Sarah Stuckenbrock
Konzeption und Regie: Bernd Schmitt
Im Rahmen des Literatursommers Baden-Württemberg
© Rainer Möller